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1. Juli 2014
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Der Ort, an dem die stärksten internationalen Kartfahrer zusammen kamen, hieß am vergangenen Wochenende Wackersdorf. Zahlreiche Welt- und Europameister gaben sich im Prokart Raceland die Klinke in die Hand, als die Deutsche Schaltkart Meisterschaft zur Teilnahme rief. Mittendrin kämpfte Arlind Hoti aus dem KSM Motorsport Team und zeigte eine gute Performance.

Zur Vorbereitung auf die in zwei Wochen stattfindende Kart Europameisterschaft nutzten zahlreiche Piloten das DSKM-Wochenende in Wackersdorf. So kam ein Rekordteilnehmerfeld mit 72 Startern bei der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft zustande, welches an internationaler Leistungsstärke kaum zu überbieten war. Mit einem 38. Platz im Zeittraining konnte Arlind Hoti, unterwegs im Tony-Kart, unter diesen Voraussetzungen mehr als zufrieden sein. „Das war schön rund gelaufen“, zog er ein positives Fazit, zumal der junge Pilot aktuell seine Premierensaison bei den Schaltkarts fährt.

Vier Heats mussten die Teilnehmer am Samstag fahren, zwei davon im Trockenen, die anderen beiden auf stark nasser Fahrbahn. Arlind Hoti blieb ehrgeizig und kämpfte sich durch das dichte Teilnehmerfeld. Die Plätze 13, 18, 16 und 15 gingen auf sein Konto. In der Gesamtwertung landete der Schaltkart-Rookie auf dem 34. Rang und musste somit in den Hoffnungslauf. Dieser machte es noch einmal richtig spannend: Bis kurz vor dem Ziel fuhr Arlind Hoti gekonnt souverän auf Position sechs. In der letzten Runde machte er einen kleinen Fehler, durch den die Kontrahenten an ihm vorbei zogen. „Dadurch habe ich auf den letzten Metern meinen Einzug ins Finale verpasst“, ärgerte er sich über das verlorene und wohlverdiente Finalticket. Rang acht reichte nicht für die finalen Rennrunden, auch wenn er durch seine Leistungen gezeigt hatte, was möglich ist. „Das ist Pech – ich habe viel gelernt an diesem Wochenende und hoffe auf einen besseren Verlauf in der weiteren Saison“, sagte er.

Für sein nächstes Rennen, das ADAC Kart Masters in Kerpen (2./3. August), hat sich Arlind Hoti viel vorgenommen. „Ich möchte mich im vorderen Mittelfeld etablieren und werde dafür alles geben. Zu Jahresbeginn war ich in Kerpen schon sehr erfolgreich“, kündigte der Schaltkart-Pilot im Nachgang der DSKM an.