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24. Juni 2014
Arlind Hoti erlebt Wechselbad der Gefühle

Nachdem Schaltkart-Rookie Arlind Hoti in Hahn die Qualifikation für das Finale verpasste hatte, sollte beim zweiten Rennen des ADAC Kart Masters am vergangenen Wochenende alles anders laufen. Mit starken Leistungen und enorm guten Zeiten kämpfte er sich auf dem Schweppermannring in Ampfing durch und schaffte den Sprung ins Finale.

Ein Wochenende, das als Wechselbad der Gefühle zu bezeichnen ist, liegt hinter Arlind Hoti. Der Rookie der Königsklasse KZ2 aus dem KSM Racing Team bekam nach Hahn erneut hautnah zu spüren, wie eng die Leistungsdichte seiner Kontrahenten ist. Auf einen 25. Rang im Zeittraining folgte ein turbulentes Rennen im ersten Vorlauf. „Da habe ich viel Boden verloren“, wusste der Schaltkart-Pilot im Nachgang nur allzu gut. Rang 30 landete nach dem ersten Heat auf seinem Konto, „daran musste ich arbeiten“, kommentierte der Pilot aus dem KSM Racing Team. Und tat dies auch. Von Position 17 fuhr er im zweiten Vorlauf auf Rang 13 vor und schaffte dadurch den Sprung ins Finale.

Auch da bewies der Neueinsteiger in der KZ2 wieder enormen Kämpfergeist. Mit gekonnten Manövern, Nervenstärke und viel Geschick lenkte er sein Kart vom Ende des Feldes, Rang 31, auf Platz 18 nach vorne. „Das waren tolle Runden“, freute sich Arlind Hoti. Doch dann schlug ein Kontrahent zu, drehte sein Kart auf der Strecke einmal um und nahm ihm dadurch viele Positionen. Als 27. kam Arlind Hoti letztlich durch das Ziel. „Das hätte anders laufen können“, bedauerte er, verbesserte sich jedoch im zweiten Rennen noch um einige Positionen. Platz 21 stand am Ende auf der Ergebnisliste.

Das Fazit: Sehr gute Rundenzeiten, vergleichbar mit den Führenden, zeichneten das vergangene Wochenende für Arlind Hoti aus. Auf Grund des hohen Leistungsniveaus und der Dichte des Feldes konnte er allerdings keine weiteren Lücken nutzen, um aufzuholen. „Ich habe erneut viel dazu gelernt“, resümierte er am Sonntagabend. Am kommenden Wochenende hofft der Pilot erneut auf eine Qualifizierung für das Finale. Dann startet er bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft in Wackersdorf, wo nach aktuellem Stand 80 Teilnehmer in seiner Klasse dabei sein werden.